Über uns

1967 übernahm Manfred Müller die Bäckerei vom Vater trug nun die Sorge um den Fortbestand der privaten Firma. Der Staat erlaubte maximal zehn Mitarbeiter, wollte so das Ausbreiten der ungeliebten privaten Unternehmen verhindern.

Erst das Ende der DDR brachte auch der Familie Müller die Chance, die Firma zu vergrößern. Allerdings kann man mit Brot und Schrippen allein schon lange kein Geschäft mehr machen,  Manfred Müller: “Deshalb haben wir rund 100 Sorten Kuchen, Teilchen und Torten im Angebot. Auf Wunschfertigen wir Fototorten – mit einem Bild nach Kundenwunsch, gedruckt auf essbarem Reispapier.“

Seit dem 01.01.2007 führt Konditormeister Markus Müller das Familien-Unternehmen weiter.

Erinnerungen von Manfred Müller zum 50. Geburtstag des Unternehmens im Lokalanzeiger der Berliner Morgenpost vom 03.Mai 2001:

„Mein Vater Johannes war Ende der vierziger Jahre aus der Kriegsgefangenschaft heimgekommen und hatte in einer Bäckerei in der Lichtenberger Margaretenstraße als Geselle angefangen. Als er im Frühjahr 1951 in die Handwerkerrolle eingetragen wurde, konnte er unseren Familienbetrieb eröffnen.“

Manfred Müller erinnert sich, dass er die Brotmarken der Kunden zum Rathaus trug: „ Wir mussten im Laden die Ausweise kontrollieren, durften nur an Ostberliner verkaufen. Die SED hatte wohl Angst, dass die Westeberliner die billigen Ostschrippen nach Zehlendorf schleppen würden.“

Aus der Presse